Zauberlehrling Dr. Merkel

Frau Dr. Merkel wähnt sich immer noch als tonangebende Politikerin: und reist in den Nahen Osten mit dem ganz großen Geldkoffer, den sie als Füllhorn über den Machthabern ausschütten will, die ihr die Flüchtlinge vom Hals halten – die sie einst rief: Ob es gelungen ist, erfährt man nicht.

Sie reist weiter nach Brüssel, wo Herr Juncker ein paar Staatslenker zusammengetrommelt hat: Eigentlich wäre es Herrn Tusks Aufgabe gewesen – aber der lehnte ab, weil er eine Möglichkeit der Spaltung in Europa sah, als er die Themen des Treffens sah: Rücknahme der Flüchtlinge, die in Deutschland sind, aber in einem anderen Land Europa betraten. Die Hälfte der EU – Migliedsstaaten – die Visegrad – Länder – kommen erst gar nicht.

Frau Dr. Merkel ließ schon vor ihrem Eintreffen in Brüssel ein Abschlußpapier der Tagung verteilen: Der italienische  Regierungschef war mit Recht empört: Man könnte doch nicht irgendwelche Beschlüsse unterschreiben, wenn noch garnicht getagt worden sei. Recht hat er.

Das Papier wurde zurückgezogen und Frau Dr. Merkel verkündet jetzt jeden Tag, dass das Treffen ohne Ergebnis sein wird.

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Frau Dr. Merkel ist offenbar der Ansicht, sie könnte andere zwingen, die Flüchtlinge, die sie massenhaft nach Deutschland ließ, ihr abzunehmen: Sie hatte niemand vor ihrer Entscheidung befragt. Ihre einsame Entscheidung zeitigte ungeahnte Folgen: Auch für sie.

Angst.

Angst, dass erkannt wurde, dass sie sich nicht um die Versorgung der Flüchtlinge gekümmert hatte: siehe BAMF – Skandal.

Angst, dass erkannt wurde, dass sie blumig redete und dann den Dingen ihren Lauf ließ.

Angst, dass erkannt wurde, wieviel in ihrer Regierungszeit aus dem Ruder gelaufen war.

Angst, dass erkannt wurde, dass ihre Umgestaltung der BRD in eine ‚marktkonforme Demokratie‘ Menschen tötet, weil viele in Armut und Hoffnungslosigkeit getrieben werden.

Angst davor, dass erkannt wird, dass kranke und alte Menschen in der merkel’schen ‚marktkonformen Demokratie‘ keinen Stellenwert haben und deshalb am besten sterben: Entweder durch Verlotterung oder durch Suizid.

Angst, ihre Macht zu verlieren.

Wie einst bei Goethes ‚Zauberlehrling‘!

 

Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.

Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

»In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu seinem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.«

Aufbau
  1. Überheblichkeit und Wichtigtuerei
  2. Umsetzung des Vorhabens
  3. Machtrausch
  4. Angst und Verzweiflung
  5. Hilfloses Schimpfen
  6. Verzweiflungstat
  7. Hilferuf
  8. Rettung durch den Zaubermeister

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling

Hoffen wir, dass dieser Spuk bald ein Ende findet.

Es gibt genug zurechtzurücken!

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