Ein Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

 

das Amt verlangt von der Person viel Verantwortung, Persönlichkeit, ein Verständnis von Ehre.

Oder, salopp ausgedrückt: ‚Ehre im Leib haben‘: Das bedeutet, zu erkennen, wann man versagt hat und deshalb Konsequenzen zu ziehen hat:

Ihre Politik hat den Menschen in Deutschland und Europa schwer geschadet und Sie haben in der Flüchtlingspolitik mit Ihrer zynischen, menschenverachtenden Haltung völlig versagt.

Viele Menschen wollen Sie nicht mehr als Bundeskanzlerin. Das ignorieren Sie und wollen unbedingt in diesem Amte bleiben. Die SPD hat nach dem Wahlergebnis ehrenhaft reagiert und ist folgerichtig in die Opposition gegangen.

Sie, Frau Bundeskanzlerin, haben krampfhaft Verbündete gesucht, die Sie gleichermaßen nicht so ganz ernst genommen haben: Sie brauchten nur das ‚Stimmvieh‘, die Inhalte sollten und sollen unter allen Umständen die Ihren bleiben. Das hat die FDP erkannt und einen Strich durch Ihre obszöne Rechnung gemacht.

Dann wurde die SPD weichgeklopft, aus der  Opposition zu kommen, um für Sie das ‚Stimmvieh‘ zu sein, kaschiert mit den Worten, die SPD hätte jetzt die Aufgabe, die Regierung zu retten. Perfider geht es nicht.

Sie, Frau Bundeskanzlerin, sind für die verfahrene Situation alleine verantwortlich.

Lesen Sie von Theodor Fontane: ‚Wanderungen durch die Mark Brandenburg‘: Da werden Sie erfahren, dass die Verantwortlichen durch Pflichtbewußtsein und einen hohen Ehrbegriff Preußen groß gemacht haben.

Die Ehre war ein hohes Gut.

Ihre Regierung hat Lüge und Ehrvergessenheit  und zynische Verachtung des Volkes zum Maßstab Ihrer ‚Werte‘ gemacht.

Das kann das Volk an Ihrem unwürdigen Gezerre um ‚Stimmvieh‘, das Sie an der bequemen Macht hält, erkennen.

Es wäre für ganz Deutschland – und auch für Europa – eine Erleichterung, wenn Sie den Wert der Ehre für sich selbst und damit wieder für das Amt entdecken würden.

Denn dann würden Sie die nötigen Konsequenzen ziehen:

Den Weg endlich frei zu machen. Für einen neuen Anfang!

 

Hochachtungsvoll

 

Louise Ludwig

 

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