Archive for November, 2015

Zwei kriegslüsterne Frauen bestimmen Deutschlands Politik

Sonntag, November 29th, 2015

Frau Dr. Merkel scheint der Presse glauben zu schenken, dass sie die mächtigste Frau der Welt sei: Und deswegen auch im Recht, die Welt so zu gestalten, wie sie das für richtig hält. Ganz wie ihr großes Vorbild USA. Sie will sich über sämtliche Völkerrechtsregeln hinwegsetzen – der Bundestag ist ihr sowieso egal: Da haben die Abgeordneten im nachhinein abzunicken, was Frau Dr. Merkel in ihrem allumfassenden politischen Kaleidoskop, das aus Scherben besteht, gesehen und beschlossen hat.

„Ein Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist derzeit völkerrechtlich ausgeschlossen und wäre diplomatisch katastrophal“, so Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zum Angebot Angela Merkels an den französischen Präsidenten Hollande, dass Deutschland sich am Krieg gegen den IS in Syrien und Irak direkt beteiligen könnte. „Das offensichtliche Angebot der Bundeskanzlerin, deutsche RECCE-Tornados über Syrien einzusetzen, erfolgt ohne Beschluss der Vereinten Nationen und ohne jede Rücksprache mit der syrischen Regierung. Der Bundestag soll im Nachhinein informiert werden. DIE LINKE lehnt ein solches Vorgehen strikt ab.“ Gehrcke weiter:
„Die Afghanistan-Fehler werden erneut begangen. 15 Jahre Krieg gegen den Terror in Afghanistan haben den Terror nur noch stärker gemacht. Das spricht gegen einen deutschen Militäreinsatz in Syrien – in der Luft wie auch am Boden. Auch dann, wenn die völkerrechtlichen Bedenken ausgeräumt werden könnten, was derzeit nicht der Fall ist. Darüber hinaus ist kaum vorstellbar, dass Kanzlerin Merkel die syrische Regierung um Genehmigung für den Einsatz deutscher Militärflugzeuge in Syrien im Kampf gegen den IS anfragt. Wenn die völkerrechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen, würde auch jeder Bundeswehrsoldat, der einem Befehl für einen Syrieneinsatz nachkommt, rechtswidrig handeln und müsste den Dienst verweigern.“
Quelle: Linksfraktion

Und wenn es um die NATO geht: so beansprucht Frau Dr. Merkel für sich die Deutungshoheit und erklärt sie der dankbaren Frau von der Leyen, die so oft ihr Unverständnis mit hochgezogenen Augenbrauen signalisiert.

„Doch obschon es richtig ist, dass die Beistandsklausel Formulierungen enthält, die verbindlicher sind als Artikel 5 des NATO-Vertrages, verbleibt es in der freien Entscheidungsgewalt jedes Mitgliedslandes, wann, in welcher Form und in welchem Umfang Frankreich von ihm Unterstützung erfährt. Eine wie auch immer geartete Pflicht, sich militärische stärker zu engagieren, wie sie gerade in Deutschland heraufbeschworen wird, lässt sich jedenfalls nicht zwingend aus der Beistandsklausel ableiten. Mehr noch: Der Verweis auf ihre Aktivierung scheint derzeit sogar teils dazu genutzt zu werden, ohnehin bereits länger beschlossenen Militäreinsätzen ein neues Begründungs- und Legitimierungsmuster zu verleihen.“
Quelle: Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Aus vergangenen Fehlern lernen? Frau Dr. Merkel hat per se noch nie Fehler gemacht – und sollte das jemand anmerken, so wird er als Majestätsbeleidiger diffamiert.

„Deutschland sollte sich aus dem Krieg in Syrien heraushalten. Den „Islamischen Staat“ bekämpft man, indem man seine Geldströme austrocknet.
Was wollte der IS mit seiner Anschlagsserie erreichen? Er hat ja nicht nur in Paris zugeschlagen, sondern auch in Ankara, Beirut und zuletzt in Tunis, und er hat ein russisches Flugzeug über dem Sinai zum Absturz gebracht. Der IS setzt schon lange alles daran, die ganze Welt gegen sich aufzubringen.
Nun will er mit seinem Terror offenbar die Regierungen all der betroffenen Länder zum gemeinsamen Gegenschlag provozieren und sie zum Kampf herausfordern. Eine Entscheidungsschlacht in Syrien, das entspricht der apokalyptischen Endzeit-Ideologie dieser Terrorsekte.
Frankreich tappt reflexhaft in diese Falle und wiederholt den Kardinalfehler der westlichen Außenpolitik nach 9/11: zu glauben, eine Demonstration militärischer Stärke würde die Dinge zum Besseren wenden. Dabei zeigt die Außenpolitik der vergangenen Jahre genau das Gegenteil: Jede westliche Militärintervention im neuen Jahrtausend hat die Zustände in den Ländern, deren Bevölkerungen eigentlich „befreit“ werden sollten, zum Teil dramatisch verschlimmert. Das gilt vor allem für Libyen und den Irak, wo die militärische Einmischung des Westens die Entstehung und Ausbreitung des IS erst ermöglicht hat. Es ist erschreckend, wie der Dschihadismus seit dem 11. September 2001 an Terrain gewonnen hat.“
Quelle: taz

Es ist unverständlich, dass zwei Frauen in Deutschland – Frau Dr. Merkel und Frau Dr. von der Leyen, beides Akademikerinnen und a priori eigentlich von besonderer humanistischen Bildung getragen – so kriegslüstern sind. Wo sind eigentlich die vernunftbegabten Politiker in dieser Situation und in diesem Land? Wollen sie wirklich tatenlos zusehen, wie zwei Frauen ohne großes Verantwortungsbewußtsein, aber mit einem unbändigen Willen zur eigenen Profilierung, Europa in einen unheilvollen, nicht zu gewinnenden Krieg führen?

Klartext

Mittwoch, November 25th, 2015

Diskussionsbeitrag von Wladimir Putin

Verantwortlich:

„Man sollte keine Arbeitsplätze schaffen, wenn das Ergebnis dieser Maßnahme die ganze Menschheit bedroht. Und wenn es bei der Entwicklung neuer Raketenabwehrsysteme um die Schaffung von Arbeitsplätzen geht, warum soll das in diesem speziellen Bereich geschehen? Warum werden keine Arbeitsplätze in der Biologie geschaffen, in den Bereichen der Pharmazie- oder der Hochtechnologie, die nicht mit der Waffenproduktion zusammenhängen?

Was die Frage anbelangt, ob dies eine Bedrohung für Russland darstellt oder nicht, kann ich Ihnen versichern, dass die US-Spezialisten für Sicherheit und strategische Waffen in voller Kenntnis darüber sind, dass dies Russlands nukleares Potenzial bedroht und dass der ganze Zweck dieses Systems ist, die nuklearen Einsatzmöglichkeiten aller Länder außer der USA selbst auf Null herabzusetzen. Wir haben die ganze Zeit Diskussionen gehört über die nukleare Bedrohung seitens des Irans, aber wie ich in meinen Ausführungen zuvor gesagt habe, war unsere Position immer die, dass es keine solche Bedrohung gibt, und nun sind es nicht nur wir, sondern die gesamte internationale Gemeinschaft teilt diese Ansicht.

Die Vereinigten Staaten initiierten die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Iran über die Regelung der iranischen Atomfrage. Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Beschluss haben wir unsere US-amerikanischen und iranischen Partner aktiv begleitet und unterstützt, und diese Vereinbarung ist nun in Kraft getreten, und der Iran hat sich bereit erklärt, sein angereichertes Uran aus dem Land zu befördern. Wenn es also kein iranisches Atomproblem gibt, warum soll dann ein Raketenabwehrsystem entwickelt werden? Man könnte das Projekt beenden, aber man hat nicht nur das Projekt nicht beendet, im Gegenteil, es finden neue Tests und Übungen statt. Diese Systeme werden in Rumänien bis Ende des Jahres und in Polen bis 2018 oder 2020 etabliert sein.“

Nachdenkseiten

Frage nach einem Warum?

Mittwoch, November 25th, 2015

„Sahra Wagenknecht: Heuchlerische Politik
Terror bekämpfen‘ heißt für Merkel und Co Demokratie einschränken, Rassismus schüren und für neue Kriege trommeln. Was für eine heuchlerische Politik!

Sahra Wagenknecht: Heuchlerische Politik

Warum fragt eigentlich niemand, was die Menschen, die Terroristen genannt werden, zu ihren Ungeheuerlichkeiten treibt?

Gudrun Harrer hat im österreichischen ‚Standard‘ vom 25.11.2015 den Ägypter El Baradei  (Wissenschaftler und Politiker) befragt:

„ElBaradei: Auch US-Präsident Barack Obama nannte den IS einen „Auswuchs“ der US-Invasion im Irak von 2003. Aber es ist mehr, eine Folge des jahrzehntelangen Missmanagements des Nahen Ostens. Der Westen ist mit jedem Diktator ins Bett gegangen, die Menschen waren völlig egal. Wer hat denn den Islam in die Politik gebracht: In Afghanistan bediente man sich der Mujahedin, danach machten sie eben allein weiter. In Syrien hat man versucht, so etwas wie „moderate Rebellen“ zu entwickeln, sie sind zu den Extremisten übergelaufen. Eine Politik der Scheuklappen.( – derstandard.at/2000026348978/ElBaradei-tiefe-Gefuehl-der-Demuetigung-verbindet-IS-Anhaenger)“

 

„ElBaradei: Das Leben im Nahen Osten gleicht einer Art Sklaventum, es gibt keine Freiheit, sich auszudrücken, sich zu entwickeln. Dazu kommt so viel Armut, Ungleichheit. Die jungen Leute haben jede Hoffnung auf die Zukunft verloren.

STANDARD: Aber gerade aus den arabischen Golfstaaten, wo man nicht arm ist, kommt viel Unterstützung für den IS.

ElBaradei: Ich glaube, dass der alle verbindende Grund das tiefe Gefühl der Demütigung ist. Beginnend mit der Palästinenserfrage, die von den Regimen ausgenützt wurde. Von außen kümmert sich keiner, von den eigenen Regierungen wird man wie Dreck behandelt: Da findet man vielleicht Sinn in einer wahnsinnigen Idee einer kollektiven religiösen Erweckung. Und im Fernsehen sehen sie, wie in Gaza, Irak, Libyen, Jemen Muslime getötet werden – und jemand sagt ihnen, das ist eine große Verschwörung, wir müssen kämpfen. – (derstandard.at/2000026348978/ElBaradei-tiefe-Gefuehl-der-Demuetigung-verbindet-IS-Anhaenger)“

 

Die Barbarei der Frau Dr. Merkel

Freitag, November 20th, 2015

Die Barbarei zeitigt Flüchtlinge.

Zur Zeit sind sehr viele Menschen, von der Barbarei vertrieben, in Deutschland angekommen.

In der Hauptstadt Berlin werden sie menschenverachtend behandelt – eine andere Form der Barbarei.

Frau Dr. Merkel hatte sie eingeladen, in unser friedliches Land zu kommen: sie machten sich auf den Weg: Und werden jetzt auf Drängen Deutschlands in den Ländern vor ihrem Ziel dazu bewegt, umzukehren.

Deutschland hilft Menschen aus Afghanistan, Irak und Syrien, den Ländern, die die USA erfolgreich zerbombt haben.

Alle anderen Hilfesuchenden aus Diktaturen müssen umkehren – wohin auch immer: Das interessiert keinen Politiker in Deutschland: Schon garnicht Frau Dr. Merkel:

Das also ist ihr unfreundliches Gesicht: Klammheimlich lässt sie ihrem Zynismus, ihrer Menschenverachtung freien Lauf, schickt Menschen in eine verzweifelte Zukunft. (Der Bürger erfährt es nebenbei aus einer Radio – Meldung.)

Man muss sich wieder für Deutschland und seine Politik schämen.

Den Bundestag hat Frau Dr. Merkel außer Kraft gesetzt: Er hat zur Situation der Flüchtlinge nichts zu sagen.

Frau Dr. Merkel macht Deutschland zu einem Land der Barbarei.

 

Barbarei ist heute stärker als Intelligenz

Freitag, November 20th, 2015

Gräfin Martha Dotzky, die Protagonistin des Buches von Bertha von Suttner:’Die Waffen nieder!‘ schreibt:

„Er schickte Thomas Buckles ‚History of civilization‘ in englisch…….

Die Geschichte der Menschheit wird nicht – wie dies die alte Auffassung war – durch die Könige und Staatsmänner, durch Kriege und Traktate bestimmt, welche der Ehrgeiz der einen und die Schlauheit der anderen ins Leben rufen, sondern durch die allmähliche Entwicklung der Intelligenz……

…er führt den Nachweis, dass das Ansehen des Kriegerstandes im umgekehrten Verhältnis zu der Kulturhöhe eines Volkes steht: je tiefer in der barbarischen Vergangenheit zurück, desto häufiger die gegenseitige Bekriegung und desto enger die Grenzen des Friedens; Provinz gegen Provinz, Stadt gegen Stadt, Familie gegen Familie. Er betont, daß im Fortschritt der Gesellschaft, mehr noch als der Krieg selber, die Liebe zum Kriege im Schwinden begriffen sei.“

(Bertha von Suttner:Die Waffen nieder! S.46f., Verlag der Nation 2. Auflage 2006)

 

„Die Waffen nieder“: Bertha von Suttner bleibt aktuell

Donnerstag, November 19th, 2015

„In allen Schlachtberichten hatte ich die Sympathie und Bewunderung der Erzähler immer für diejenige Partei ausgedrückt gefunden, welche einem fremden Joche sich entringen wollte und welche für die Freiheit kämpfte. Zwar wußte ich mir weder über  den Begriff „Joch“ noch über den so überschwenglich besungenen Begriff „Freiheit“einen rechten Bescheid zu geben, aber soviel schien mir doch klar: die Jochabschüttelungs – und Freiheitsbestrebung lag diesmal nicht auf österreichischer, sondern auf italienischer Seite. Aber für diese schüchtern gedachten und noch schüchterner ausgedrückten Skrupel wurde ich niedergedonnert. Da hatte ich Unselige wieder an einem sakrosankten Grundsatz gerührt, nämlich daß unsere Regierung – d.h. diejenige, unter welcher man zufällig geboren worden – niemals ein Joch, sondern nur einen Segen abgeben könne; daß die von „uns“ sich losreißend Wollenden nicht Freiheitskämpen, sondern einfach Rebellen sind und daß überhaupt und unter allen Umständen „wir“ allemal in unserem vollen Rechte sind.“

(Bertha von Suttner:Die Waffen nieder! S.25f., Verlag der Nation 2. Auflage 2006)

Das Buch „Die Waffen nieder“  der Österreicherin Bertha von Suttner  wurde 1889 erstmalig veröffentlicht, in 16 Sprachen übersetzt und wurde ein Welterfolg.

Bis heute hat diese Schrift nichts von Aktualität verloren: Es wäre sehr ratsam für unsere Politiker, sich einmal mit diesen Gedanken zu beschäftigen.

Bertha von Suttner wurde 1905 die erste Friedensnobelpreisträgerin.

Unsere Politiker schmücken sich mit Faschingsorden.

Nachdenken tut not

Donnerstag, November 19th, 2015

Ein Geschrei geht durch Westeuropa: Kein Aufschrei, nein, ein winselndes Betroffenheitsgeschrei:’Wir armen Unschuldigen werden von gottlosen Muslimen bedroht und getötet; aber wir lassen uns in unserem Tun nicht beschränken.‘

Nein, natürlich nicht: Beschränkt wähnen sich die Schreienden in ihrem Recht, andere Regionen der Erde auszuplündern und andere Religionen zu verhöhnen; die eigene Religion des Christentums kennen sie schon lange nicht mehr – es ist schon satire-verdächtig, wenn ausgerechnet Frau Dr. Merkel, die gelehrige Schülerin der atheistischen DDR, die Terroristen als ‚gottlos‘ bezeichnet. Da die eigene Religion des Christentums nicht mehr gekannt wird, redet man von europäischen Werten, die jetzt die Polizisten verteidigen. Und die Überwachungsorgane, die im Namen der europäischen Werte die Bürger ausspähen – aber die Gefahren für die Staaten übersehen und überhören. Damit diese Tatsache nicht so offensichtlich wird, sagt der deutsche Innenminister: ‚Dazu sage ich nichts, ein Teil dieser Antwort würde die Büger verunsichern.‘ (anläßlich eines aus Sicherheitsgründen abgesagten Fußballspiels, auf dem die Kanzlerin mit ausgewählten Regierungsmitgliedern ihren Mut und ihre Empathie vorzeigen wollte).

„Lieber Thomas de Maizière,
jetzt bitten Sie also um „Vertrauensvorschuss“ für die deutschen Sicherheitsbehörden. Klar, ein Fußballspiel kann nie so wichtig sein, als dass man dafür die Sicherheit Zehntausender gefährdet. Aber Vertrauensvorschuss? Auch für die deutschen Geheimdienste? Nehmen Sie’s mir nicht übel: Aber dieses Vertrauen wurde längst verspielt. Wir haben nämlich nicht vergessen, wie deutsche Verfassungsschützer den rechtsextremen „NSU“ mit unterstützt haben, der unter Aufsicht eben dieser Verfassungsschützer jahrelang im Land gemordet hat. Wir haben auch nicht vergessen, wie bereitwillig deutsche Geheimdienste ihrem großen Bruder NSA dabei geholfen haben, die Daten deutscher Bürger auszuspähen. Und wir erinnern uns auch daran, welche Rolle Ihr Verfassungsschutzpräsident dabei spielte, Journalisten von Netzpolitik.org wegen Landesverrats zu verfolgen. Journalisten, die nur ihren Job gemacht haben.
Deshalb, Herr Innenminister, können wir keinen Vorschuss mehr gewähren. Im Gegenteil: Dieses Vertrauen müsste erst wieder hergestellt werden!“
Quelle: Georg Restle via Facebook

Dazu kommt, dass die Bürger dieses Landes bewusst so informiert werden, wie es den ‚Führungseliten‘ dieses Landes passt:

„Seit Jahrzehnten wird von den Medien systematisch ein Feindbild des Islam konstruiert, wie Medien- und Islamforscherinnen und -forscher wie Sabine Schiffer und andere detailliert dokumentiert haben. Dass die großen Medien in Deutschland tatsächlich unisono in dieses Lied einfallen, liegt unter anderem daran, dass die „Alphatiere“ der großen Sender und der meinungsbildenden Presseorgane Süddeutsche Zeitung, Welt, Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Zeit sich regelmäßig mit den Chefs der global operierenden Konzerne und der globalen Kapitalinstitutionen auf Konferenzen treffen, über die sie nicht berichten, sondern wo sie sich auf eine gemeinsame Sicht und entsprechende mediale Einflussnahme einigen.“

Conrad Schuhler

Man kann nur weinen, wenn man diesen Betrug an der Presse – und Meinungsfreiheit bedenkt.

„Der verstorbene Mit-Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, sprach angesichts dieser Perversion des öffentlichen Diskurses von einem Kurssturz des Republikanischen. Und der britische Soziologe Colin Crouch spricht von einer „Postdemokratie“, wo die privilegierten Eliten den öffentlichen Ton angeben und das egalitäre Projekt zunehmend mit der eigenen Ohnmacht konfrontiert wird.

Dabei gerät zwangsweise auch der Islam ins Visier des globalen Kapitals, weil wichtige Bodenschätze, vor allem Öl- und Gasressourcen, dummerweise unter dem Boden islamischer Länder liegen und wichtige internationale Transportrouten an diesen Ländern vorbeiführen. Das muss alles im Zweifel militärisch überrannt und gesichert werden. Und da ist es für die Weststrategen sehr hilfreich, die jeweiligen Bevölkerungen schon mal als Barbaren, als Untermenschen stigmatisiert zu haben.“

Conrad Schuhler

Das europäische Geschrei und die vor Falschheit und Fehlinformation triefenden Artikel sollten sofort aufhören.

Ein Aufschrei sollte endlich durch Deutschland gehen: Wie unsere Regierung Grundgesetz und den Artikel 1 mit Füßen tritt:

‚Die Würde des Menschen ist unantastbar!‘

Die Politik des Westens ist ein einziger Verrat an den universalen Werten der Menschlichkeit.

Die Politik des Westens ist an Infamie nicht zu überbieten.

Also: Ihr Deutschen und ihr anderen Europäer: Hört mit Eurem Gewinsel auf.

Denkt endlich nach. Und informiert Euch.

Und zwar: Ununterbrochen.

Das ist Eure verdammte Pflicht und Schuldigkeit.

Empört Euch endlich!

 

 

Klausur auf dem Fussballplatz: völlig neue Wege

Dienstag, November 17th, 2015

Das Attentat von Paris ist verheerend: Und die westlichen Regierungen sollten endlich darüber nachdenken, welche Fehler ihrer Politik den IS möglich machten und ihm zu so einer Machtfülle verhalf.

Erwartet wird, dass die Politiker sich zurückziehen, um in Klausur ernsthaft und intensiv nachzudenken und sich sogar beraten zu lassen: Dazu gehört ein ruhiger Ort – Schloss Ellmau zum Beispiel oder ein Kloster, in dem kluge Leute geduldig die Beratungsresistenz der Politiker auflösen können.

Nichts von alledem passiert.

Die Kanzlerin und wohl ausgewählte Minister begeben sich auf den Fußballplatz, um öffentlich ihre bodenlose Ignoranz zur Schau zu stellen.

Die unerschütterliche Chuzpe der Frau Dr. Merkel

Montag, November 16th, 2015

 

„Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik in einem ZDF-Interview verteidigt. Heribert Prantl, Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung, sprach im DLF von „einer Politik der gespaltenen Zunge“ der Kanzlerin: „Jeder weiß, dass sie die Lage nicht im Griff hat.“ Prantl: Es war ein bemerkenswerter Auftritt. Es war ein Auftritt, der mich irgendwie an Helmut Kohl erinnerte. Alles, was sie sagte, widersprach den Fakten. Sie sagt, die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff; jeder weiß, dass sie sie nicht im Griff hat. Sie leugnet das Tohuwabohu in der Union. Sie erklärt schlichtweg die abweichenden Positionen, die es in der Partei zuhauf gibt, für ihre eigenen. Der Innenminister kehrt zurück zu Dublin. Es passt überhaupt nicht zu ihrer politischen Linie. Sie sagt, das ist genau das, was ich will.

Der Innenminister will den Familiennachzug der Syrer stoppen; Sie sagt, genau das will ich auch. Der Schutz für Bürgerkriegsflüchtlinge soll in der bisherigen Form entfallen; Sie erklärt das für in Ordnung, obwohl es im Sinne ihrer angeblichen Politik überhaupt nicht in Ordnung ist. Es ist eigentlich ein, die Lateiner würden sagen, ‚Protestatio facto contraria‘. Sie erklärt etwas, was mit den Realitäten überhaupt nicht übereinstimmt, macht es aber mit einem solchen Selbstbewusstsein, ja einer Chuzpe, dass es schon wirklich erstaunlich ist.“
Quelle: Deutschlandfunk

Frau Dr. Merkel spielt wieder das große Spiel der Verwirrung. Und glaubt immer noch, dass sie die große Kanzlerin ist (die sie nie war), der die Menschen glauben, wenn sie nur einigermaßen verständlich im Ungefähren bleibt.

„Das aber, was Paris gestern Nacht erlebt hat, erleben die Menschen in Bagdad, in den Städten und Dörfern Syriens, Libyens und Afghanistans jeden Tag. Hat Sascha Lehnartz, haben Merkel, Gabriel, Obama wirklich geglaubt, dieser Terror würde nicht als Terror zu uns kommen? Hat Hollande das geglaubt, der sich zwar nicht um die Massenarbeitslosigkeit und die Integration in seinem Land schert, sich dafür aber umso besser als Kriegsherr zu gefallen scheint und seine Bomber und Militärs in alle Herren Länder schickt? Wenn es aber nach den tonangebenden Politikern und Journalisten im Westen geht, ist das, was gestern in Paris passiert ist, Terror, das, was der Westen zuvor in den genannten Staaten angerichtet hat aber Krieg oder gar eine gerechte Sache. Das ist vielleicht der eigentliche Irrsinn.“
Quelle: Wirtschaft und Gesellschaft

Frau Dr. Merkel weint mit Frankreich. Worum weint sie denn? Um die Getöteten?

Kaum. Sonst müsste sie ja auch um all die getöteten Afghanen, Iraker und die anderen weinen, die vom westlichen Bündnis tagtäglich ermordet werden. Das unterstützt sie ja. Es ist also völlig gerecht, wenn Menschen durch westliche Bomben sterben.

Sie weint darum, dass der Westen nicht rechtzeitig erkannt hat, dass für ihn eine wirkliche Gefahr im Orient heranwächst. Sie weint darum, dass es Leute gibt, die ihr einmal vor Augen führen, was der Westen anrichtet – vor allem ihre bewunderte Macht USA.

Sie spricht mit Chuzpe davon, dass sie mit Frankreich weint. Eine völlig verlogene Frechheit.

„Sicherheit kann es daher nur geben, wenn wir zu begreifen beginnen, dass die zornigen jungen Männer ein Produkt unserer Welt sind. Sie sind nicht Fremde, die das Böse in sich tragen, sondern sind das Ergebnis unserer Fehleinschätzungen und unserer Kaltschnäuzigkeit, wenn es darum geht, zu Hause die potentiell Verdächtigen aufzuspüren und woanders mit Bomben und Drohnen für „Ordnung“ zu sorgen.“
Quelle: flassbeck-economics

Frau Dr. Merkel sollte diese Sätze lesen, die wie ein Spiegelbild ihrer derzeitigen Flüchtlingspolitik ist:

Erst lädt sie die Bürgerkriegsflüchtlinge ein mit dem Hoffnungsschimmer, dass sie hier Ruhe und Frieden und eine Zukunftsexistenz bekommen können – und dann wird das alles rückgängig gemacht durch ihre Ministerkollegen. Sie taucht in den Momenten ab. Das ist an Kaltschnäuzigkeit nicht zu überbieten.

Niemand braucht sich zu wundern, wenn es hier Unruhe geben sollte.

Frau Dr. Merkel hat die Welt bereist und für alle Regierungen freundliche Worte gefunden. Auch für die südamerikanischen, in denen der Regenwald abgeholzt wird, auch für die, die die Meere leer fischen und so weiter. Sie hat sich als eine Vertreterin einer Welt auf dieser Erde aufgespielt, die die Regeln für alle anderen aufstellen kann und sich vom zu verteilenden Kuchen das größte Stück abschneiden kann.

„Haben wir wirklich geglaubt, wir könnten auf Dauer die Resourcen der ganzen Welt als unser Eigentum betrachten, Urwälder roden um darauf Vieh zu züchten, damit wir täglich Fleisch essen können, die Weltmeere leerfischen, die Böden veröden, das Klima dermassen stören, dass breite Landschaften der Erde zur Wüste werden? Haben wir wirklich geglaubt, das wir die ganze Welt nach unseren Vorstellungen gestalten können, die sozialen Gefüge zerstören, die Menschen entwurzeln, ihnen unsere Wertvorstellungen aufzwingen?“
Quelle: Spiegelkabinett

Frau Dr.  Merkel glaubt das bis heute, genauso wie ihr großes Vorbild USA. Deswegen treibt sie auch TTIP so voran. Negiert alle Einwendungen. Hat nichts gegen Waffenlieferungen in alle Welt (mit denen Pläne wirksam durchgesetzt werden können) – „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“, stellte einst der Dichter Paul Celan in seiner ‚Todesfuge‘ fest.

Die Chuzpe der Frau Dr. Merkel ist unerschütterlich.

 

 

Frau Dr. Merkels Augenblick einer Erkenntnis

Samstag, November 14th, 2015

„Dieser Angriff auf die Freiheit gilt nicht nur Paris. Er meint uns alle. Und er trifft uns alle“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin und sicherte Frankreich ihre Unterstützung zu. „Wir weinen mit ihnen. Wir werden gemeinsam mit ihnen den Kampf gegen die führen, die ihnen so Unfassbares angetan haben.“ Merkel weiter: „Die Menschen in Paris müssen einen Albtraum von Gewalt, Terror und Angst durchleiden“, so die Kanzlerin. „Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror.“

Spon

Wann hören unsere Politiker endlich auf, Worthülsen zu verbreiten?

Frau Dr. Merkel sollte endlich handeln, statt zu lavieren und zu taktieren.

Man darf gespannt sein, was unsere Politiker sagen, wenn so etwas in Deutschland passiert – vielleicht sogar im oder am Kanzleramt, im oder am Reichtstag? Oder im Fußballstadion, wenn Frau Dr. Merkel dort jubelt?

Man darf gespannt sein, wie Frau Dr. Merkels Kampf aussehen soll.

‚Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror‘ – ist es das?

Irgendwann wird die Wirklichkeit Frau Dr. Merkel mores lehren – und uns leider auch.