Frau Dr. Merkels Durchhalte – Parolen

Frau Dr. Merkel wiederholt sich und meint, damit eine Lösung des Flüchtlingsproblems herbeizubeschwören. „Wir schaffen das.“ Sie scheint überhaupt nicht zu realisieren, dass die helfende Bevölkerung bald am Ende ihrer Kräfte ist bei anhaltendem Zustrom der Flüchtlinge.

Es wäre keine schlechte Idee, wenn Frau Dr. Merkel eine Woche lang praktisch jeden Tag 12 Stunden in der Flüchtlingshilfe tätig wäre: Dann wüsste sie eher, dass wirklich ganz schnell etwas zu tun ist.

Aber sie beschränkt sich auf nichtssagende Durchhalte – Appelle:

„Ein patriotisch eingefärbter Appell, der die Aussage „Ich sage wieder: ‚Wir schaffen das“ wiederholt, den sie dann in einen europäischen Rahmen einspannt, dem wohl nicht nur die Regierungen im Osten Europas, sondern auch in Paris und London mit Skepsis vor deutschen Leitvorgaben zuhören.“ (Telepolis)

„Merkel machte ihren Amtskollegen Mut: Angesichts „einer großen Herausforderung“ dürfe die EU nicht kapitulieren und erklären, „wir werden mit der Sache nicht fertig“, sagte die Kanzlerin. „Das wäre ganz falsch.“ Europa habe genau wie Deutschland die Kraft, die Krise zu bewältigen“. (Telepolis)

Ihre Kollegen sind ratlos. Eins wissen aber die östlichen Kollegen: sie wollen keine Flüchtlinge: sie schätzen die Lage ihrer Länder realistisch ein. Es wäre für sie nicht zu schaffen.

Frau Dr. Merkel behauptet immer und immer wieder, dass wir das schaffen: Fragt sich nur, wie. Sie hat keine praktischen Vorschläge. Niemand weiß, wie Deutschland die Flüchtlinge in Wohnung, Lohn und Brot bringen soll. Es wird einfach gewurschtelt. Und wenn Kommunen darüber klagen, dass der Bund ihnen finanziell nicht hilft, sondern sie auf horrenden Ausgaben sitzen lässt, dann interessiert das niemanden. Schon gar nicht Frau Dr. Merkel.

Und wenn dann in Städten Elendsviertel der Flüchtlinge entstehen, weil Frau Dr. Merkel sich um so niedere Kleinigkeiten der Praxis nicht kümmert, weil sie zu mächtigerem Tun berufen ist, dann ist die deutsche Bevölkerung schuld und hat so eine phantastische Führerin wie Frau Dr. Merkel nicht verdient. (Gab es alles schon einmal in Deutschland – scheinen die Leute völlig vergessen zu haben.)

„Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban warf Merkel in der Flüchtlingsfrage „moralischen Imperialismus“ vor. Deutschland habe nicht das Recht, anderen Ländern seine Politik vorzuschreiben“. (Telepolis)

Recht hat Herr Orban. Frau Dr. Merkel versteht natürlich nicht, warum sie plötzlich niemandem mehr vorschreiben können sollte, was zu tun ist. Herr Orban ist wenigstens ein Politiker, der Klartext redet.

Es wäre erfreulich, wenn die deutsche Presse das endlich begreifen könnte und aus ihrer delirierenden Regierungsberichterstattung aufwachen würde.

Der neueste Vorschlag: Milliarden Euro in die Kriegsgebiete und die Nachbarstaaten geben, damit die Flüchtlinge dort bleiben. Auf so eine Idee kann nur eine neoliberale Frau wie Frau Dr. Merkel kommen.

Das Geld wird nicht bei den Flüchtlingen ankommen – siehe das Beispiel Griechenland: Soviel Geld dorthin gegeben und praktisch nur die Banken gefüttert, aber keine Bevölkerung. Und das wissen alle.

So viel Hilflosigkeit war nie.

Wir sollten unsere unfähigen Politiker – allen voran Frau Dr. Merkel – nachhause schicken.

Damit nicht noch mehr Unheil über unser Land kommt.

 

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